Sonntag, 29. Juni 2014

Startschuss für den Filzlausfrisur-Blog

Hola Freundinnen und Freunde!

Nachdem ich nun der Welt (zumindest meinen unmittelbaren Mitmenschen) mitgeteilt habe, dass ich meinen Dreadlocks-Wunsch in die Wirklichkeit umsetze und einen "Haar-Zerstörungsakt" starte, wurde ich mit unterschiedlichen Reaktionen konfrontiert.
Einige waren erstaunt, andere entsetzt und wieder andere fanden es erfreulich und spannend - jedoch hatten alle gemeinsam, dass sie viele Fragen dazu hatten/haben.
Dabei kam mir die Idee, meine ganze Dread-Story auf einem Blog zu dokumentieren, um meine wundersame Metamorphose wiederzugeben, Fragen und vor allem negative Vorurteile aus dem Weg zu schaffen und vielleicht den einen oder anderen neue Perspektiven zu zeigen oder sogar zu ermutigen einfach das umzusetzen, wovon er/sie träumt.
Ich bin des Weiteren seit geraumer Zeit in einer Kreativ-Phase, wo ich nur so vor Ideen sprühe: ich werde diese Seite auch mit meinen "Missionen" wie selbstgemachten Schmuck, Malereien, Ukulelen-Geklimper und was mich gerade so inspiriert und bewegt vollpacken.
Ihr könnt bzw. seit dazu aufgefordert, euch hier auszutoben und eure Meinungen, Fragen, Anregungen usw. rauszulassen!!!

Doch jetzt beginnen wir doch erst einmal von vorne.
Was mache ich hier?
So richtig begonnen hat alles mit meiner Costa Rica-Reise im Februar 2014, auf der ich Menschen kennengelernt und neue Erfahrungen gemacht habe, die auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ich begann, die materielle Welt in der wir in Mitteleuropa leben, zu hinterfragen und mich mehr darüber zu informieren...was mich u. a. dazu gebracht hat, mich mit dem Buddhismus zu befassen und mich dem Vegetarismus zu beschäftigen bzw. ihn umzusetzen.

Ihr fragt euch jetzt sicher, was hat das jetzt mit meinem Dreadlock-Vorhaben zutun?
Eine gute Bekannte in Costa Rica hat mir einmal gesagt, in Europa ist ein Regentag wie ein Trauertag, alle tragen dunkle Kleidung, ziehen mürrische Gesichter. Alle bewegen sich in ihrem Alltagstrott, keiner tut eigentlich das, was er/sie wirklich will - Autopilot. Was ich davon mitgenommen habe ist, dass man das endlich umsetzen soll, wovon man schon länger redet: ich begann endlich wieder zu malen, mich für Kreatives zu interessieren und offener für Neues zu sein...und dazu gehörten auch die Dreadlocks. Ich muss zugeben, vor ein paar Jahren hatte ich noch ziemliche Aversionen diesbezüglich, hatte viele klischeehafte negative Vorurteile, wie viele andere Menschen auch. Doch je mehr ich mich darüber informierte, desto eher lösten sie sich auf und jetzt finde ich sie richtig klasse. Das Tolle daran ist, dass sie eigentlich das sind, was mir meine Bekannte sagen wollte, sie sind individuell, wie jeder einzelne Mensch auch. Kein Dread gleicht dem anderen, man kann sie verzieren nach Lust und Laune oder die vielseitigsten (Flecht-)Frisuren zaubern.
Das Dread-Fieber hat mich also gepackt und es war für mich klar, dass ich diese verfilzten Haarsträhnen auch haben muss. Ich durchforstete alle Internetseiten der Profi-Dreader in meiner näheren Umgebung, da es mir wichtig ist, dass sie gut gemacht sind. Und so gelang ich schlussendlich zur "Dreadfactory", die mir recht seriös erschien. Gesagt, getan, ein Termin wurde organisiert für den 8. September 2014, der Tag X also. Da meine Haare noch recht kurz sind, entschied ich mich dafür Extensions reinfilzen zu lassen. Diese dreade ich aber aus Kostengründen selbst...und mit diesen soll nun die "Dread-Story" beginnen.

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